Bildbetrachtung und Assoziationen: »Edgars Spaziergang«

Edgars Spaziergang
»Edgars Spaziergang«

Das abstrakte Gemälde »Edgars Spaziergang« ist ein Querformat mit den Maßen 160 ×120 cm, was einem Verhältnis von 4 : 3 entspricht und den Faktor 1,33 ergibt. Es wurde 1992 auf Leinwand mit Acrylfarben gemalt: Reine Farbpigmente wurden mit flüssigem Acryl gebunden und zum Malen mit Wasser verdünnt. Der Grundierung ist Sand beigemischt, was einen unregelmäßig körnigen Untergrund ergibt. Der schwarze Rahmen besteht aus einfachen Holzleisten.

Das Farbspektrum umfasst lediglich fünf Farbtöne:
Gelb, Rot, Grün, Hellblau und Dunkelblau

Die Grundkonzeption

Idee, Thema, Bildfindung

Auf dem Bild sind verschiedenfarbige geometrische Formen zu sehen. Es ist völlig abstrakt. Durch kreatives visuelles Denken ist eine gelungene Komposition aus Farben und Formen entstanden.

Grundidee

Ursuppe: »Ursuppe« nennt man in der Evolutionstheorie die speziellen Startbedingungen für das Leben auf unserem Planeten. Ich nutze diesen Begriff hier als Metapher.

Grundelemente: reduzierte Farbpalette mit nur fünf Pigmenten, Sand, Acryl, Wasser, Zufall

Die Entwicklung einer Komposition aus Schichtungen: von unstrukturierten Farbwolken und Farbschlieren zu geometrischen Gebilden: Farbwolken → Farbflecken → Farbflächen

Vorgehen

1. Das Grundgerüst (Asymmetrie: Goldener Schnitt und schräge Linien → Dreieck wurde vorher grob konzipiert.

2. Das Ergebnis existierte lediglich als vage Vorstellung.

3. Der Prozess des Ausprobierens, des Suchens und Findens war wichtiger als ein gewünschtes Endergebnis. Das fertige Bild ist einerseits eine Entdeckung, andererseits ein stabiles, gewachsenes Gebilde.

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Der Goldene Schnitt

Symmetrische Figuren sind oft beeindruckend, wirken allerdings auch schnell langweilig. Im Gegensatz dazu ist der Goldene Schnitt asymmetrisch. Er wird von den meisten Menschen als schön oder angenehm und anregend empfunden. Um einen Goldenen Schnitt zu konstruieren, zu berechnen oder z. B. in einem Gemälde zu entdecken, ist es notwendig das Verhältnis von drei Strecken zueinander zu bestimmen:

Eine beliebige Strecke wird unterteilt in einen größeren Teil und in einen kleineren Teil. Die Teilung ist nicht beliebig. Die Bedingung ist: Die Länge des größeren Teils muss bei der Division mit der Länge des kürzeren Teils den Faktor 1,618 ergeben. Der größere Teil wird »Major« genannt, der kleinere »Minor«. Wenn zwei Teilstrecken gefunden sind, auf die das Verhältnis 1,618 zutrifft, dann – und nur dann – ergibt sich daraus, dass auch das Verhältnis der Gesamtstrecke zu der längern Teilstrecke »Major« ebenfalls das Verhältnis 1,618 hat.

Wie auf der Abbildung gezeigt, kann der Major auf die rechte und die linke Seite der Bildbreite gelegt werden. Für die Höhe gilt dies ebenso. Zieht man die Teilungslinien des Goldenen Schnitts erhält man ein Raster (Phi-Raster). Die Schnittpunkte dieses Phi-Rasters werden Goldene Punkte genannt. Alle Elemente in der Nähe dieser Punkte bewirken eine besondere Aufmerksamkeit. Eine einfache Annäherung an den Goldenen Schnitt entsteht durch die Teilung einer Strecke in 8 Teile. Der Major ist dann ungefähr 5 und der Minor 3 Teile groß.

Berechnung des GS für »Edgars Spaziergang«

Bildbreite 160 cm
160 : 1,618 = 98,8875 (Major)
160– 98,8875 = 61,1125 (Minor)
98,8875 : 61,1125 = 1,618
160 : 98,8875 = 1,618

In Prozent ausgedrückt verhält sich der Goldene Schnitt ungefähr wie 61,8 % zu 38,2 %. Im Gemälde: 61,8 % von 160 cm sind 98,88 cm. 38,2 % von 160 cm sind 61,11 cm.

Bei genauem Hinsehen wir deutlich, dass Edgar an dem Berührungspunkt von Minor und Major steht. Das gibt ihm visuell ein starkes Gewicht. Dass er zudem noch auf dem unteren Bildrand platziert ist verstärkt den Eindruck noch. In diesem doch recht dynamischen und lebhaften Gemälde ist Edgar der Schwerpunkt.

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Das Dreieck als Kompositionsgrundlage

Die verschiedenen Farbflächen liegen meist auf gedachten schrägen Linien, die nach links oder rechts geneigt sind. Diese suggerieren Bewegung im Bild. Ein zunächst schwer wahrnehmbares, unregelmäßiges (= asymmetrisches) Dreieck bildet die Kompositionsgrundlage für das Gemälde. In der Abbildung wurde dieses Dreieck durch die abgedunkelte Umgebung hervorgehoben.


Die Rotverteilung

Die kompositorische Dreiecksform entsteht vor allem durch die zusammenlaufende Bewegung der roten Flächen von unten nach oben. Heiße Energie steigt auf.

Die Gelbverteilung

Gelbe Formen fallen oder schweben von oben herab. Am oberen Bildrand gibt es einige sehr spitze, blitzartige Formen. Insgesamt ist es wohl eher ein langsames Sinken und Herabtrudeln dieser gelben Gebilde. Sie bewegen sich tendenziell vom oberen Rand nach unten links.

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Das Entstehen von Ideen 1

Assoziationen zum Bild

Tatsächlich ist es möglich, mit abstrakten ungegenständlichen Zeichnungen oder Malereien konkrete Sachverhalte, Beziehungen oder Probleme zu visualisieren. Im Kapitel »Begriffe nehmen Gestalt an« zeigt Rudolf Arnheim Beispiele dazu, wie Denkarbeit sichtbar wird. Als Fazit schreibt er: »An dem Wert solcher anschaulicher Darstellungen zweifelt heutzutage niemand mehr. Doch ist noch nicht genügend anerkannt, daß die Wahrnehmungs- und Bildformen nicht bloße Übersetzungen von Denkergebnissen, sondern das Fleisch und Blut des Denkens selbst sind.«1


Nach dem Pfeil ( → ) sind meine subjetiven Assoziationen und weiterführende Hinweise dazu notiert.

  • [ Farbwolken, Farbflecken ] → nebulöse Gedanken, unscharfe, verschwommene Vorstellungen, lockere Verbindungen, vage Intuitionen
  • [ scharf begrenzt Flächen ] → abstrakte Formen → bewusst und konkreter werdende Gedanken, Ideen
  • [ erkennbar werdende Objekte und Figuren ] → Gestaltwerdung

Mögliche Farbbedeutungen:

  • [ Gelb ] → Licht, Ideen, Gedankensplitter
  • [ Rot ] → Energie, Kraft, Kreativität
  • [ Grün ] → starker Kontrast zu Rot
  • [ Hellblau ] → frische Luft
  • [ Dunkelblau ] → leerer Raum, Nichts, Hintergrund

Erkennbare Objekte:

  • [ Edgar ] → Edgar Varèse: Komponist
  • [ Mongole mit Hut ] → Kämpfer des Lichts
  • [ Maoi, Steinskulptur der Osterinsel ] → Mächte des Lichts
  • [ Trillerpfeife ] → Signale
  • [ Rabenmensch ] → Mächte der Finsternis (Archetyp des »Schattens« → C. G. Jung) → Edgar Allan Poe: Der Rabe
  • [ Gelber Mann mit Hut ] → gelber Schurke: Ideen-Räuber
  • [ Roter Mann ] → roter Schurke: Kreativitätskiller
  • [ hinabschwebender Akt ] → »Akt, eine Treppe herabsteigend Nr. 2 ist der Titel eines Gemäldes von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1912. Das Bild gilt als ein Schlüsselwerk der klassischen Moderne und zählt zu den bekanntesten Kunstwerken des 20. Jahrhunderts.« (Link zum Bild oder zum Text Text auf Wikipedia)
    Woman walking downstairs von Eadweard Muybridge

Literatur

(1) Arnheim, Rudolf (1974): Anschauliches Denken: Zur Einheit von Bild und Begriff. (2. Auflage.). Köln: DuMont, S. 133

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Das Entstehen von Ideen 2

Meine Geschichte zum Bild

Woher Edgar kam weiß ich nicht. Er war plötzlich da und er wollte auch nicht mehr weg. Bis dahin kannte ich auch keinen Edgar. Dieser Rückblick ist 34 Jahre nach Entstehung des Bildes entstanden. Eine Frage tauchte auf: »Wer könnte dieser Edgar sein? Wen könnte er repräsentieren? Wer würde passen?«

Ich stelle mir vor, dass Edgar Varèse nach einem langen Stadtspaziergang in New York auf dem Rückweg nach Hause ins Greenwich Village ist. Er ist angefüllt von den starken Eindrücken dieser für ihn neuen Welt. Viel Bewegung, viel Lärm. Eine Unmenge von Menschen und Autos. Die Höhe der Wolkenkratzer und die engen Straßenschluchten. Einerseits ist er fasziniert, andererseits fühlt er sich bedroht. Heftige Dissonazen, extreme Kontraste, Polyphonie. Erste Ideen für eine Komposition kristallisieren sich in seinem Bewusstsein.

Edgar Varèse und die Architektur von Klangmassen und »Klangobjekten«

Wie viele andere Pariser Künstler emigrierte Edgar Varèse in die USA. Am 29. Dezember 1915 kam er in New York an. Er traf hier die Dadaisten um Marcel Duchamp und schrieb für eine Künstlerzeitschrift von Francis Picabia. Zwischen 1918 und 1921 komponierte er das Orchesterwerk »Amériques« mit einer vollkommen neuartigen Klangsprache. Varèse prägte den Begriff der »Organisierten Klänge«. 1925 kaufte er ein Haus im New Yorker Stadtteil Greenwich Village etwa 300 Meter vom Washington Square Park entfernt, in dessen Keller er sich ein Studio einrichtete. Zwischen 1927 und 1929 überarbeitete er »Amériques«.

Die Komposition ist eine direkte Reaktion auf seine Erfahrungen in der dynamischen und mechanisierten amerikanischen Landschaft. Er gestaltet eine Architektur von Klangmassen und »Klangobjekten«. Diese Klänge werden oft als dissonante, perkussive Häufungen behandelt, die sich im Raum bewegen, verdichten und auflösen. Die Orchesterbesetzung beinhaltet neben einer riesigen Schlagzeugsektion auch zwei Sirenen und eine Löwenbrüller-Maschine. Der Rhythmus spielt eine zentrale Rolle: oft komplex und polyrhythmisch treibt er die musikalische Energie unaufhörlich voran. Die formale Struktur wird gebildet durch ein Kontinuum von sich transformierender »Klangereignisse«, die durch Dichte, Textur und dynamische Intensität organisiert sind. Varèses Vorstellung von »räumlicher Musik« manifestiert sich in der Art und Weise, wie die verschiedenen Klangschichten einander durchdringen und in Beziehung treten, fast wie statische, aber dynamisch aufgeladene Blöcke.

Die Bedeutung von »Amériques« für die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts ist immens.

  1. Pionier der Klangforschung: Varèse etablierte Klangfarbe, Textur und Dichte als primäre Gestaltungsparameter, was eine direkte Vorstufe zur Entwicklung der elektronischen Musik und der Musique concrète war.
  2. Einfluss auf die Avantgarde: Das Werk inspirierte nachfolgende Generationen von Komponisten […] die Varèses Ideen über Klangmassen und räumliche Komposition aufgriffen.
  3. Vorausschauende Orchestration: Die Einbeziehung von Sirenen und die unkonventionelle Behandlung der Instrumente markierten einen radikalen Bruch und zeigten neue Wege für die Nutzung des Orchesters auf.
  4. Konzeptuelle Relevanz: Varèses Vision, Musik als »organisierten Klang« zu definieren und die Trennung zwischen »Geräusch« und »musikalischem Ton« aufzuheben, wurde zu einem zentralen Paradigma der experimentellen Musik.

Hörbeispiel vom Sinfonieorchester des HR im Netz: in die Suchmaschine »Varèse: Amériques, hr-Sinfonieorchester, Alain Altinoglu« eingeben.


Quellen

Wikipedia (en): Amériques → en.wikipedia.org
Wikipedia (de): Edgar Varèse → de.wikipedia.org
Musiklexikon: Amériques → www.musiklexikon.net
Zugriff: 11.08.2026

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Das Entstehen von Ideen 3

Gerd Binnig und die Pyramide der Komplexität von Hubert Reeves

Gerd Karl Binnig (* 20. Juli 1947 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Physiker und Nobelpreisträger. 1986 erhielten Gerd Binnig und Heinrich Rohrer zusammen mit Ernst Ruska den Nobelpreis für Physik für die Entwicklung des Rastertunnelmikroskops. [Quelle: Wikipedia 2026]

Gerd Binnig vermisste in seinem Studium der Physik kreative Angebote. Die Kreativität kam zu kurz. Ein spielerischer Umgang mit dem vermittelten Wissensstoff gab es nicht. Bei Kindern, stellte er fest, besteht das Lernen aus der Kombination von Spielzeug (Stoff) und Spiel (Lernen). Analog hält Binnig ein spielerisches Erfassen des zu lernenden Stoffes für die bessere Lernmethode, weil sie Spaß macht, lustbetont ist und weil der »Kreativitätsmuskel« trainiert werden muss. Deshalb hat er während seines Studiums auch komponiert, Gedichte geschrieben und Bilder gemalt.1

Binnig möchte zu einer möglichst allgemeinen Definition der Kreativität gelangen, die vor allem auch die Evolution des Universums beschreibt. Die gefühlsmäßige Überbewertung des Menschen ist dabei nicht hilfreich, eher eine Illusion. »All die Möglichkeiten, die existieren, sind bereits in den Naturgesetzen verankert, und an denen können wir nichts ändern.« Sein Hypothese ist: Der Mensch ist kreativ durch die Naturgesetze und er ist Werkzeug der Naturgesetze.2 Mit der Theorie der Komplexitätspyramide von Prof. Hubert Reeves7 als Fundament entwickelt Gerd Binnig eine allgemeinen Definition von Kreativität.

Die Komplexitätspyramide von Prof. Hubert Reeves

»Erstens: Die Natur ist strukturiert wie eine Sprache. Ihre kleinsten Elemente sind die Buchstaben, die sich zu Worten zusammensetzen. Mehrere Sätze können eine ganze Geschichte, mehrere Geschichten können ein Buch und mehrere Bücher eine Bibliothek bilden usw. Damit formt man eine Komplexitätspyramide. Das Komplexere steht jeweils über dem Einfacheren.«

Zweitens: Kurz nach dem Urknall, vor etwa 20 Milliarden Jahren, gab es nur Licht. Alle gegenwärtigen Elemente der Pyramide waren noch nicht entstanden. Erst durch die allmähliche Abkühlung des Universums konnte die Pyramide entstehen. Sie »ist gewachsen und damit auch die Komplexität. Diese Pyramide entwickelt sich fortlaufend, denn das Universum ist dynamisch. Die Komplexität nimmt von unten nach oben zu, wobei die Wiederholbarkeit oder Austauschbarkeit verloren geht.«

Gerd Binnig nennt all diese Gebilde, die nach und nach auftauchen, »Wirkungseinheiten«. Das Wachstum der Pyramide sieht er als kreativen Vorgang. Seine Definition für Kreativität lautet deshalb: »Kreativität ist das Ermöglichen neuer Wirkungseinheiten.« Diese Definition ist so allgemein wie möglich gehalten. Binnig schreibt: »Eine Wirkungseinheit kann also auch ein Gedanke sein oder ein Buch. Wenn ich bei einem Buch einige Seiten herausreiße, dann wird es anders wirken. Das heißt, es kommt wirklich auf die Gesamteinheit an.«3

Er stellt die Behauptung auf: »Evolution läßt sich immer als Komplexitätspyramide darstellen [siehe dazu meine Grafik dieser Pyramide; die Fragezeichen stehen für Ebenen, über die noch wenig bekannt ist]. Gemeint ist jede Art von Evolution; so läßt sich auch die geistige Evolution wieder als bausteinartig zusammengesetzt beschreiben. Dabei bewirkt menschliche Kreativität das Wachsen von geistigen wie auch materiellen Pyramiden.« Sie »sind gewachsen durch zufällige Begegnungen einzelner Elemente.«5 Für Binnig ist der Zufall ein wesentliches Element des Denkens. In seinem Theoriemodell spielt er eine Hauptrolle.6 Im Weiteren nennt er als Beispiele die Denkpyramide mit der Mathematik als reinste Pyramide, das Gebäude der Logik als das Skelett der menschlichen Intelligenz, die Wissenspyramide und die Pyramide der Denktechniken mit der Unterpyramide der Kreativität.4

Literatur

(1-6) Binnig, Gerd (1992): Aus dem Nichts: über die Kreativität von Natur und Mensch. (4. Aufl.; 1. Aufl. 1989). München Zürich: Piper. 1 S. 13 f., 2 S. 22 ff., 3 S. 25 ff., 4 S. 31-41, 5 S. 55, 6 S. 185
(7) Reeves, Hubert (1986): L’Heure de s’enivrer: L’univers a-t-il un sens ? Paris: Éd. du Seuil. Grafik S. 57: La pyramide de la complexité.
in Deutsch: Reeves, Hubert (1989): Die kosmische Uhr: Hat das Universum einen Sinn? Düsseldorf: Claassen. Grafik S. 45: Die Pyramide der Komplexität.


* Für die Gestaltung der Grafik »Die Pyramide der Komplexität« habe ich für den Hintergrund das folgende Foto verwendet: »The brilliant star VFTS 682 in the Large Magellanic Cloud.jpg«. This file is licensed under the Creative Commons Attribution 3.0 Unported license. Date 25 May 2011. Download von commons.wikimedia.org. Author : ESO/M.-R. Cioni/VISTA Magellanic Cloud survey. Acknowledgment: Cambridge Astronomical Survey Unit

Text geschrieben und eingestellt im August 2026.

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